Die THAIFRAU - Medizin für emanzengeschädigte deutsche Männer?

Eine Betrachtung von Dr. Klaus Berger, Bielefeld

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Mancher Europäer, zunehmender Vermännlichung der Frau im Privat- und Berufsleben überdrüssig und heimischem Emanzentum zutiefst abgeneigt, schaut im Zeitalter der Globalisierung heutzutage wie selbstverständlich auch über die Grenzen der eigenen Heimat hinweg. Dank ihrer Weltoffenheit und Anpassungsfähigkeit an Lebensgewohnheiten fremder Kulturen gelingt es daher offenbar immer mehr Männern, sich vom Muff überholter Konventionen und Vorurteile zu befreien und ihr Glück in fernen Ländern tropischer Regionen zu suchen und auch zu finden.

Es ist ebenfalls ein Traum vieler Männer, eine Frau aus einem Land, wo Frau noch Frau und der Mann noch ein richtiger Mann sein kann und nicht "Männchen", zu erobern und mit ihr nach der Rückkehr in die kühle Heimat dauerhaft zusammenzuleben.

Zu ersten Kontakten hatten viele schon häufig Gelegenheit. Bei Urlaubsreisen in tropische Länder wie Thailand fanden bereits Begegnungen mit den Schönen des Landes statt. In den allermeisten Fällen ist diese erste Begegnung dann ein Zusammentreffen des Mannes mit Vertreterinnen der kommerziellen Variante der Liebe.

Trotzdem stellt man(n) zu seinem Erstaunen fest, dass eine Thaifrau, selbst wenn sie im einschlägigen "Gewerbe" tätig ist, meist mit viel natürlichem Charme ausgestattet, freundlicher und fröhlicher mit ihren Kunden umgeht als ihre deutschen Kolleginnen.
So mancher sehr tolerant denkende Europäer wird schon bald mit dem Gedanken spielen, ob es denn nicht eventuell möglich wäre, eine solche Dame, in deren angenehmer Gesellschaft als Urlaubsbegleitung er sich in keinem einzigen Augenblick als gewöhnlicher Freier oder gar "Bumstourist" gefühlt hat, auf den Pfad der Tugend zurückzuführen und über die Urlaubszeit hinaus mit ihr zusammen zu bleiben.

Heute ist es doch für einen weltoffenen, selbstbewussten deutschen Mann nichts Ungewöhnliches mehr, mit einer exotischen Frau aus den Ferien zurückzukehren und sich zu Hause von Kollegen beneiden zu lassen. Ein tolles asiatisches Rasseweib vermag auch mit Leichtigkeit dem kühlsten Europäer den Kopf zu verdrehen. Den deutschen Damen wird diese Tatsache natürlich nicht ins Konzept passen, besteht doch die Gefahr, bei einer Bewertung der von Männern gefragten weiblichen Eigenschaften entscheidend ins Hintertreffen zu geraten. Die Thaifrau bringt, wenn man allgemeinen Erfahrungsberichten vertrauen kann, bereits eine anerzogene Neigung mit, dem Mann zu gefallen und in einem harmonischen Zusammenleben mit ihm ein hohes Ziel zu sehen. Auch ihre kindlich naive Feminität und ihr traditioneller Familiensinn dürfte bei vielen Männern zweifellos den Wunsch erwecken, das Erlebnis des Zusammentreffens mit einem solchen Traumgeschöpf niemals enden zu lassen.

Intelligente Männer werden sich in Momenten, in welchen sich nach überstandenen heißen Abenteuern der kühle europäische Intellekt zurückmeldet, natürlich die Frage stellen, ob sie sich wirklich hinsichtlich einer gemeinsamen Zukunft mit einer Dame des "Gewerbes" auf dem richtigen Weg befinden; ob sie jemals die Bar aus der Dame austreiben können, nachdem sie es ihnen gelungen ist, die Dame aus der Bar herauszubekommen.

Wer sich solchen wirklich schwierigen Aufgaben nicht gewachsen fühlt, sollte nicht gleich entmutigt die Flinte ins Korn werfen, sondern auch andere Wege beschreiten, die zum ersehnten Ziel führen können. Selbstverständlich sind diese nicht so schnell und bequem wie die kommerzielle Kontaktaufnahme, aber der zeitraubendere Weg auf der Suche nach dem Glück könnte sich im Endergebnis doch als der bedeutend bessere erweisen.

Man sollte sich wenigstens schon einmal bei Gelegenheit die Mühe machen, 100 - 200 Worte der fremden Sprache zu erlernen und dabei seinen Wortschatz auf die wesentlichen Bestandteile des täglichen Lebens zu beschränken, wie z. B. kaufen, essen, trinken, schlafen, fahren, Mann-Frau-Beziehung und ähnliches. Anschließend steht interessanten Entdeckungsreisen außerhalb der Touristenzentren nichts mehr im Wege. Kleinere Ortschaften mit Märkten und Festen und weitere interessante Plätze lassen sich finden, die nicht von Touristenströmen ständig überrannt werden. So erhält man dank seiner bescheidenen Sprachkenntnisse schon bald Kontakte zur "Normalbevölkerung" und damit automatisch auch zur holden Weiblichkeit. Wer dann noch diplomatisch bei passender Gelegenheit sein Interesse an einer thailändischen Partnerin ins Gespräch bringen kann, wird oft überrascht sein, wie schnell er die gewünschten Kontakte findet.

Eine weitere Alternative, welche aufwendige Reisen und Bemühungen erspart, wäre eine Partnervermittlung, wobei man darauf achten sollte, nicht von kaufmännisch orientierten Unternehmen über den Tisch gezogen und abgezockt zu werden. Oft wird mit Bildern von Schauspielerinnen und Models geworben, die tatsächlich überhaupt nicht zur Verfügung stehen, sondern lediglich Lockvögel darstellen. Im Gegensatz dazu findet man heute bereits Partnervermittlungen, die ohne Gebühren arbeiten, also lediglich diese Vermittlung betreiben, um der kommerziellen Variante etwas entgegenzusetzen und auch außerhalb des Big Business ohne viel Aufwand potentiellen Partnersuchenden zu ihrem Glück zu verhelfen. (Beispiel im Internet http://www.Thaifrau.de)

Wie auch immer, nach erfolgter Kontaktaufnahme ist es Sache der Partnersuchenden, die Wahl zu treffen und festzustellen, ob man sich für ein Zusammenleben entscheiden will.
Eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Zustandekommen einer harmonischen Partnerschaft ist bekanntlich das Vorhandensein einer möglichst großen Anzahl von Gemeinsamkeiten. Bei zwei Personen, die aus völlig verschiedenen Kulturen und Empfindungswelten stammen, ist mit der sofortigen Erfüllung dieser Voraussetzungen kaum zu rechnen. Wenn aber der gute Wille beider Partner besteht, sich auf diesen Gebieten so weit wie irgend möglich entgegenzukommen, so kann sich jedenfalls eine sehr glückliche Konstellation ergeben. Verschiedene kulturelle Hintergründe und Interessen lassen sich zu einem großen, brauchbaren Ganzen zusammenfügen. Unbedingt baldigst erforderlich ist die gemeinsam gesprochene und verstandene Sprache, also deutsch bei Wohnsitz in Deutschland.
Ein böses Erwachen könnte es eventuell geben, wenn die Frau, die einen großen Sprung in unser Land gemacht hat, plötzlich feststellen muss, dass ihr vermeintlicher Big Boss in seiner deutschen Heimat ein Leben fristet, welches auf relativer Basis genau so dürftig ist, wie das bisherige eigene. Die meisten Frauen werden mit ihrer neuen Umgebung schnell vertraut und lernen schnell, deren Annehmlichkeiten zu schätzen und zu nutzen. Für einzelne wird die Integration wohl schwieriger sein. Grundsätzlich ist zu bemerken: Je höher der Bildungsstand, desto müheloser gelingt die Anpassung. Probleme lassen sich aussprechen, erklären und auch lösen.

Einfachere Naturen haben es da nicht so leicht. Sie sehnen sich zurück nach ihrem bisherigen Leben ohne Hast, nach dem heimischen gewohnten Klima, dem Elternhaus und dem fröhlichen Schwatz unter ihresgleichen. Ihr deutscher Behüter und Lehrmeister wird einiges unternehmen müssen, um ein schnelles Dahinwelken seiner Frau zu vermeiden und darf Verbindungen zur Heimat seiner Frau in der ersten Zeit nicht allzu sehr unterbrechen. Sehr hilfreich wird dabei auch sein, wenn er ihr beispielsweise ermöglicht, das in Gesamteuropa frei zu empfangende Fernsehprogramm "Thai TV Global Network" zu sehen, welches 24 Stunden täglich auf Sendung ist und eine ständige angenehme Verbindung zu ihrer Heimat und eine interessante Informationsquelle darstellt.

Vorsicht sollte er bei der Auswahl seines Bekanntenkreises walten lassen. Schon manche Männer haben schnell erfahren müssen, dass es sich bei der fröhlichen kleinen Thai-Gemeinde, in deren Gesellschaft sich seine Frau so wohlfühlt, um einen ausgesprochenen Zockerverein handelt, dessen Haupttätigkeit darin besteht, die mühsam erarbeiteten Einkünfte der Ehemänner in kürzester Zeit zu verspielen. Hier kann nur die sofortige Notbremse helfen, nämlich das Zudrehen des Geldhahns, so schwer es auch fallen mag. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende ist in diesen Fällen die einzige Lösung. Niemand soll aber glauben, dass die Spielsucht lediglich ein rein thailändisches Problem ist. Hier sind im allgemeinen Deutsche ebenfalls zahlreich betroffen.

Ein anderes Problem kann der ausgeprägte Familiensinn der Thaifrau bewirken. Es ist eine im Grunde positive Eigenschaft, welche sich aber ohne genaue überwachung und Steuerung durch den deutschen Ehemann verhängnisvoll auswirken kann. Ein übermäßiger Transfer des gemeinsamen Haushaltsgeldes nach Thailand könnte gegebenenfalls einen schleichenden finanziellen Ruin des deutschen Partners bedeuten. Viele Thaifamilien sind keinesfalls zimperlich mit ihren Wünschen und Forderungen an die Tochter im vermeintlichen Wohlstandsparadies und ungemein einfallsreich im Erfinden immer neuer Gründe, welche wieder eine der lukrativen überweisungen bewirken sollen. Spätestens nach dem dritten schweren Motorradunfall des Bruders oder einer erneuten kostspieligen Bestattung der Großmutter, welche schon vor 4 Jahren einmal finanziert worden ist, sollte auch beim dümmsten Farang eine hellrote Warnlampe aufleuchten und die Notbremse gezogen werden. Es ist auch nicht absolut notwendig, dass die Brüder der Frau in Thailand als Statussymbol ein Handy am Gürtel haben müssen, wenn feststeht, dass sie in Thailand seit der Hochzeit ihrer Schwester in Deutschland ohnehin mangels standesgemäßer Arbeitsmöglichkeit nicht mehr für ihren Lebensunterhalt sorgen konnten.

Wer solche Beispiele lediglich für schlechte Witze hält, könnte recht bald in die Verlegenheit geraten, diese Sachen im engsten Familienkreis live zu erleben. Dem Mann ist daher zur Vermeidung solcher Vorfälle anzuraten, sich auch als ein solcher zu verhalten, auf keinen Fall das Steuer aus der Hand zu geben und stets wachsam zu bleiben. Dann kann er relativ sicher sein, dass es zu derartigen unangenehmen Auswüchsen gar nicht erst kommen wird. Verallgemeinern sollte man solche Vorkommnisse jedenfalls nicht. Das wäre auch den vielen Thai-Frauen gegenüber ungerecht, die sich bisher innerhalb glücklicher und vorbildlicher Ehen sehr gut an deutsche Verhältnisse angepasst haben. Den Männern sollte daher niemals der Mut genommen werden, sich unter den immer wieder faszinierenden Schönheiten Thailands nach einer passenden Partnerin umzusehen.

Jeder ist selbst seines Glückes Schmied sagt man, und mit einer lebenslustigen Thaifrau gleichzeitig auch etwas Sabai und Sanuk aus der thailändischen Lebensart zu übernehmen, könnte dem Alltag manches abgeschlafften Europäers garantiert wieder bedeutend mehr Würze geben.

Außen Innen

© 2000, Dr. K. Berger, Bielefeld

Dieser Beitrag erschien im Original bei www.Thaifrau.de